„Celler Scene“

Wissen, was los ist ...

JAHRES-HOROSKOP
fĂŒr das Jahr 2021


von Martin A. Banger


Übersicht

  • Betrachtungen zum Jahr 2021:
    Wirtschaft und Politik
  • Die zwölf Zeichen im Jahr 2021:
    Liebe und Beruf


Betrachtungen zum Jahr 2021:
Wirtschaft und Politik

Das chinesische Horoskop sagt fĂŒr das „Jahr des BĂŒffels“ (11. Februar 2021 bis 31. Januar 2022) eine Zeit der Arbeit und der MĂŒhen voraus. Diktatoren und Rechtsparteien befinden sich im Aufwind, und man sollte sich vorbereiten auf das anschließende „Jahr des Tigers“, in dem es zu großen politische UmwĂ€lzungen kommen kann.

RĂŒckblick – Ausblick

Wird das neue Jahr aus Sicht der westlichen Astrologie ruhiger verlaufen, als das bewegte 2020? ZunĂ€chst muss ich darauf hinweisen, dass ich meine Prognose wie ĂŒblich im Oktober verfasse und ich davon ausgehe, dass der November und Dezember 2020 noch recht ereignisreich verlaufen dĂŒrften. Wie sich die dritte Konjunktion von Jupiter und Pluto im November und die von Jupiter und Saturn im Dezember konkret zeigen werden, lĂ€sst sich nicht im Detail absehen. Die anstehenden Themen sind erkennbar und ich habe diese im vergangenen Jahr umfassend beschrieben. Es ist kaum anzunehmen, dass sich die Spannungen in den USA in naher Zukunft legen, aber je nachdem, wie heftig diese im November unter Jupiter / Pluto wĂ€hrend der PrĂ€sidentschaftswahlen eskalieren, wird eine EinschĂ€tzung der Spannungskonstellation zwischen Saturn und Uranus, die 2021 stattfindet, entsprechend differenziert ausfallen

In meiner Prognose vom Oktober vergangenen Jahres hatte ich 2020 als „ungewöhnliches Jahr mit einer Reihe auffallender Konstellationen“ beschrieben und auf die drei Konjunktionen verwiesen, die Jupiter, Saturn und Pluto untereinander bildeten. Da Jupiter und Pluto dreimal in Konjunktion standen, gab es insgesamt eine Abfolge von fĂŒnf Konjunktionen, die sich inzwischen als Reihe „astrologischer Meteoriten-EinschlĂ€ge“ erwiesen hat. So wie physische Meteoriten-EinschlĂ€ge die Welt einige Male auf dramatische Weise verĂ€ndert haben, scheinen diese astrologischen Ereignisse tiefgreifende gesellschaftliche und globalpolitische VerĂ€nderungen mit sich zu bringen. „Da jede Konjunktion das Ende eines laufenden und den Beginn eines neuen Zyklus anzeigt, wird sich 2020 als Jahr bedeutender gesellschaftlicher und politischer UmbrĂŒche erweisen“, schrieb ich vor einem Jahr.

„Saturn-Pluto geht mit harten Machtkonflikten und Kriegsgefahr einher“, notierte ich fĂŒr die Konjunktion der beiden harten Prinzipien, die im Januar stattfand. Den meisten Menschen ist kaum noch in Erinnerung – wenn sie es denn ĂŒberhaupt mitbekommen haben –, dass die Welt im Januar kurz vor einen großen Krieg stand, der einen weltweiten FlĂ€chenbrand hĂ€tte auslösen können. Unter der Saturn / Pluto-Konjunktion fand das Attentat der USA auf den iranischen Offizier Soleimani statt, in das eine ganze Reihe von Staaten im nahen Osten verwickelt war. Die BĂŒndnisse und KrĂ€fteverhĂ€ltnisse in dieser Region haben sich seitdem bedeutend geĂ€ndert.

Ich wies außerdem darauf hin, dass unter den Spannungs-Aspekten von Saturn und Pluto immer wieder bedeutende militĂ€rische RĂŒstungs-Programme aufgelegt und AbrĂŒstungsvertrĂ€ge beendet wurden. Das ist auch diesmal der Fall. Die beiden wichtigsten VertrĂ€ge, die helfen sollen, einen Atomkrieg zu vermeiden, sind der „Open Skies-Vertrag“ und der „New Start-Vertrag“. Die USA haben inzwischen angekĂŒndigt, aus ersterem aussteigen zu wollen. Der letztere lĂ€uft Anfang 2021 aus, und die USA machen eine Neuauflage davon abhĂ€ngig, dass auch China dem Vertrag beitritt, was von der Volksrepublik abgelehnt wird. In den USA wurde nach 28-jĂ€hriger Pause offen ĂŒber die WiedereinfĂŒhrung von Atomwaffen-Tests diskutiert, wĂ€hrend Russland entschieden hat, Atomwaffen im Notfall auch bei konventionellen Angriffen einzusetzen.

Auch der Konjunktion von Jupiter und Pluto schrieb ich die Tendenz zu militĂ€rischen Konflikten zu: „Kriegerische Konflikte können ausbrechen, aber auch zu einem Höhe- und Wendepunkt gelangen“. 1994, kurz von der Konjunktion der beiden Planeten, beendeten Armenien und Aserbaidschan einen zweijĂ€hrigen Krieg, der von einer Reihe beidseitiger Massaker durchzogen war. Unter der nĂ€chsten dieser Konjunktionen kam es 2008 zu den bis dahin schwersten Auseinandersetzungen an der Waffenstillstandslinie seit Beendung des Krieges. Jetzt, eine Konjunktion spĂ€ter, sind die beiden rivalisierenden Staaten wieder in den Schlagzeilen.

Die Verbindung von Jupiter und Pluto begleitete das Weltgeschehen von Ende MĂ€rz bis November (wobei die Impulse, die eine Konjunktion setzt, noch lange Zeit nachwirken), mit den drei Höhepunkten im April, Juni / Juli und November. Im April standen wir mitten im fast weltweiten „Lockdown“ der Wirtschaft und des sozialen Lebens. Im Juni / Juli erlebten wir die „Black Live Matters“-Bewegung, die zumindest in den USA fĂŒr schwere Unruhen sorgte. Die dramatischen Folgen des wirtschaftlichen „Lockdowns“ schreibe ich nicht dieser Konstellation allein zu, sondern dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren, unter denen vor allem die Konjunktion von Jupiter und Saturn Ende 2020 eine Rolle spielt.

Mögliche Unruhen im Zusammenhang mit ethnischen Gruppen hatte ich in meiner Prognose nicht thematisiert, weil mir eine Verbindung dieses Themas zu Jupiter / Pluto im letzten Jahr noch nicht bewusst war. Dabei spricht die astrologische Symbolik eine deutliche Sprache: Jupiter, das Prinzip der kulturellen Vielfalt, und Pluto, der Gott der Finsternis, der Ängste und der zerstörerischen Gewalt, kommen schwer miteinander aus.

Was die Viren-Pandemie betrifft, kenne ich keine astrologische Signatur, die deutlich auf eine solche hinweisen wĂŒrde. Die Prognose der „WHO“ vom FrĂŒhjahr 2020 befand, dass uns eine Mega-Infektionswelle mit bis zu zwölf Millionen Toten bevorstĂŒnde, die mindestens zweimal um den Globus laufen wĂŒrde; und in der Presse wurde diese bereits mit der spanischen Grippe verglichen. FĂŒr kurze Zeit schien mir dies aus astrologischer Sicht im Bereich des Möglichen, da 1918, zu Beginn der Spanischen Grippe, Jupiter und Pluto tatsĂ€chlich ebenfalls die Konjunktion bildeten. Inzwischen ist offensichtlich, dass diese EinschĂ€tzung unrealistisch war und die damalige Zeit von der Schwere der Auswirkungen her nicht mit der heutigen vergleichbar ist. Statt vieler Millionen Toter, wie von der „WHO“ befĂŒrchtet, gelten momentan weltweit etwa eine Million Verstorbener als Opfer des diesjĂ€hrigen Corona-Virus (Stand: Mitte Oktober 2020, Quelle: „Wikipedia“). Zum Vergleich: Laut „WHO“ und „CDC“ sterben jĂ€hrlich bis zu 650.000 Menschen an der Grippe; die Spanische Grippe forderte zwischen 20 und 50 Millionen Opfer.

NatĂŒrlich hĂ€tte es von der Symbolik her gepasst, wenn wir es mit vielen (Jupiter = FĂŒlle) Toten (Pluto) zu tun gehabt hĂ€tten, was ja 1918 / 1919 der Fall war. Zwischen 1918 und 2020 fanden allerdings sieben weitere Konjunktionen von Jupiter und Pluto statt, bei denen ich keine Hinweise auf eine weltweite Virus-Epedemie finden konnte (1931, 1943, 1955, 1968, 1981, 1994, 2007).

Offensichtlich ist dies nicht das vorrangige Thema dieser Konstellation. In meiner Jahresprognose beschrieb ich das planetare Treffen in erster Linie als „Zusammenspiel zwischen Macht (Pluto) und Recht (Jupiter)“ und ich verwies als Beispiel auf die Machtdemonstration des Staates, die wir zur vorhergehenden Konjunktion im Zusammenhang mit „Stuttgart 21“ erlebt hatten.

Diesmal wird ein Konflikt zwischen Macht und Recht von sehr viel mehr Menschen wahrgenommen als seit langem und in Teilen der Presse wird sogar auf die ErmĂ€chtigungsgesetze verwiesen („SZ“ vom 25. MĂ€rz 2020, „Tagesspiegel“ vom 1. April 2020). Der „Tagesspiegel“ schreibt: „Immerhin geht es um die schwersten Grundrechtseingriffe in der Geschichte der Bundesrepublik.“ Mehrere Verfassungsrechtler warnten davor, dass der Staat seine Befugnisse durch die Corona-Verordnungen in rechtlicher Hinsicht mehr als ĂŒberdehnt hĂ€tte. Zur gleichen Zeit versuchte das US-Justizministerium im Kongress durchsetzen, dass Menschen in Krisensituationen unbegrenzt und ohne Prozess inhaftiert werden können.

Unter dieser Konjunktion entscheidet sich, wo bestehende Rechte (Jupiter) abgeschafft werden (Pluto), wo es zu notwendigen Rechtsreformen (Jupiter) kommen muss und wo mÀchtige Interessensgruppen (Pluto) ihren Einfluss auf das Rechtssystem geltend machen können.

Ein anderer Aspekt von Jupiter / Pluto, den wir deutlich erlebt haben, ist eine AtmosphĂ€re der Angst (Jupiter: FĂŒlle / Pluto: Angst). Die einen haben Angst vor einem Virus, die anderen vor der Regierung, manche fĂŒrchten die Macht der Pharma-Konzerne, andere diktatorische Tendenzen. Es scheint, als ob fast jeder vor irgendetwas Angst hatte – die einen vor zu viel Kontrolle und Machtbefugnissen (Pluto), die anderen vor zu vielen Freiheiten (Jupiter), die wir eben noch fĂŒr selbstverstĂ€ndlich hielten. Eine solche Spannung zwischen kontrĂ€ren Ängsten fĂŒhrte in vielen Staaten zu einer Spaltung der Gesellschaft, die uns noch eine ganze Weile beschĂ€ftigen wird. Sowohl das Thema Bildung als auch das Prinzip des Reisens, insbesondere das Reisen in die Ferne, also in andere LĂ€nder, werden Jupiter zugeschrieben. Die Schließung der Schulen und UniversitĂ€ten und die Reise- und Einreise-Verbote aufgrund von Ängsten (Pluto) haben wir in dieser umfassenden Form noch nicht einmal in den Weltkriegen erlebt.

„Sowohl auf persönlicher als auch gesellschaftlicher Ebene beschreibt dieser Zyklus den Konflikt zwischen unseren Ängsten (Pluto) und unseren Idealen (Jupiter). Dabei geht es auch um die Frage, ob wir uns mit Macht an das klammern, was wir kontrollieren können, und damit einen Zusammenbruch riskieren (Pluto) oder unter dem Druck der Ereignisse neue Zukunftsvisionen entwickeln (Jupiter).“ Ich zitiere hier meinen abschließenden Gedanken zu Jupiter / Pluto aus dem vergangenen Jahr. Genau an dieser Stelle sehe ich unsere Gesellschaft jetzt.

Eine einzelne Jupiter-Pluto-Konjunktion, die ja immerhin alle zwölf bis 14 Jahre stattfindet, kann sich nicht so radikal manifestieren, wie wir es 2020 erlebt haben. Dies ist nur möglich, da wir uns in einer bedeutenden Zeitenwende befinden, was durch eine ganze Reihe gewichtiger Konstellationen angezeigt wird.

Die wirtschaftlichen Entwicklungen 2020 und 2021 stehen vor allem unter der Signatur der Jupiter-Saturn-Konjunktion zum Jahreswechsel. Dies gilt zum einen in Hinsicht auf den nun beendeten 20-jĂ€hrigen Wirtschaftszyklus und dem Beginn des neuen Zyklus, zum anderen hinsichtlich des jetzt vollendeten Übergangs in die etwa 200 Jahre dauernde Luftzeichen-Phase dieser Konjunktion. Die zehn Konjunktionen wĂ€hrend des Industrie-Zeitalters fanden in Erdzeichen statt (Erde = Materie, Produktion, Finanzen, Abgrenzung), die nĂ€chsten zehn dieser Konjunktionen ereignen sich in den Zeichen des Luftelementes (Luft = Kommunikation, Austausch, Gemeinschaft).

Über den 20-Jahre-Zyklus schrieb ich vor einem Jahr: „Auch wĂ€hrend der Konjunktion kann es zu drastischen wirtschaftlichen Korrekturen kommen“ und "die Gefahr einer neuen Wirtschaftskrise, wie sie in den Medien bereits thematisiert wird, ist astrologisch begrĂŒndbar, in erster Linie geht es 2020 allerdings um notwendige Korrekturen, um auf kraftvolle NeuanfĂ€nge vorzubereiten. FĂŒr einzelne LĂ€nder ist eine deutliche Rezession wahrscheinlich, allerdings ist diese Konstellation kein Indikator fĂŒr einen wirtschaftlichen Einbruch, wie wir ihn 2007 / 2008 erlebt haben.“

TatsĂ€chlich hatte ich nicht so dramatische Zeiten fĂŒr die Wirtschaft erwartet, wie wir sie erlebt haben und weiterhin erleben. Der Niedergang einzelner großer Firmen und Sparten aufgrund von Missmanagement ist typisch fĂŒr diese Phase – die Insolvenz des Finanzdienstleisters „Wirecard“ ist ein sehr passendes Beispiel dafĂŒr.

Die Bedeutung des wirtschaftlichen „Lockdowns“ allerdings kann nicht mit einer der Wirtschaftskrisen der vergangenen 250 Jahre verglichen werden. Vergleiche mit der Zeit vor der Idee des freien Marktes, die Adam Smith 1776 formulierte, und die zu dem System fĂŒhrte, das wir Kapitalismus oder heute „freie Marktwirtschaft“ nennen, sind ohnehin nicht möglich.

Mit meiner EinschĂ€tzung, wir stĂŒnden nicht vor einem wirtschaftlichen Einbruch wie 2007 / 2008, lag ich teils richtig, teils falsch. Richtig insofern, als dass es nicht die Jupiter-Saturn-Konjunktion ist, die eine solche Gefahr aufzeigt; falsch insofern, als dass das Weltfinanzsystem nur durch außergewöhnliche Maßnahmen vor dem sofortigen Zusammenbruch gerettet werden konnte. Einige Autoren stellen fĂŒr das zweite Quartal 2020 eine Jahrhundert-Rezession fest, der im Sommer ein deutlicher Aufschwung folgte. Um einen Zusammenbruch zu verhindern, pumpten „EZB“ und „Fed“ Billionen in das Finanzsystem. In Deutschland wurden die Insolvenzregeln geĂ€ndert, um einem Absturz der Wirtschaft entgegenzuwirken.

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Der Übergang in die neue 200-jĂ€hrige Phase der Jupiter-Saturn-Konjunktionen ist jetzt vollzogen. Der Übergang in die neue 200-jĂ€hrige Phase der Menschheits- und Wirtschaftsgeschichte wird uns noch lange beschĂ€ftigen. In Wirtschaftskreisen ist man sich einer bedeutenden Übergangszeit bewusst. So steht das Weltwirtschaftsforum im Januar 2021 in Davos unter dem Motto „The Great Reset“, Joschka Fischer schreibt im „Handelsblatt“ (30. Juli 2020) unter dem Titel „Corona-Krise – der Beginn der großen Transformation“: „RĂŒckblickend wird diese Krise ... vielleicht einmal als der Beginn der ‚großen Transformation‘ der globalen Industrie-Gesellschaft hin zu einer Gesellschaft der Nachhaltigkeit und der Verantwortungs-Übernahme der Menschen fĂŒr ihr Tun bezeichnet werden ...“ Und eine Studie der „Deutschen Bank“ sieht das Jahr 2020 als Beginn eines neuen „strukturellen Superzyklus“, der „alles von Volkswirtschaften ĂŒber Vermögenspreise bis hin zu Politik und unserer allgemeinen Lebensweise bestimmen wird“. Diese Studie sieht uns im Übergang zu einem „Zeitalter der Unordnung“ (Zitate bei „RT-Deutsch“, 13. September 2020). Das ist astrologisch bemerkenswert: Aufgabe der Luftzeichen ist es, die zu starr gewordene Ordnung der Erdzeichen aufzulösen.

Der Umbruch des Wirtschaftssystems

Auch wenn der Übergang in das Informations-Zeitalter astrologisch stattgefunden ist, wird uns der Ablöseprozess von alten Strukturen, alten Denkweisen und dem alten Wirtschafts- und Finanzsystem noch eine Weile begleiten. Astrologisch wird dies dadurch ausgedrĂŒckt, dass Uranus und Pluto noch fĂŒr einige Jahre durch Erdzeichen laufen. Beide Themen weisen auf einen Umbruch des Finanzsystems. Uranus, das Prinzip fĂŒr radikalen und schnellen Wandel, wird den Stier (Finanzen und materielle Sicherheit) 2025 verlassen. Pluto, das Prinzip der tiefgreifenden und langsamen Transformation, hatte den Steinbock (feste Strukturen und materielle Sicherheit) 2008, thematisch passend zur letzten großen Finanzkrise, betreten und wird dieses Zeichen ebenfalls 2024 / 2025 verlassen.

In einem frĂŒheren Artikel legte ich dar, dass Pluto's Steinbock-Durchgang eine Transformation unserer Wirtschaftsordnung und unserer Wirtschaftslehre mit sich bringt. Unser derzeitiges VerstĂ€ndnis von Wirtschaft basiert, wie erwĂ€hnt, auf den Lehren des schottischen Moralphilosophen Adam Smith. Als Pluto das letzte Mal durch den Steinbock lief (1762 bis 1778), formulierte Smith seine liberale Wirtschaftsordnung als Bedingung fĂŒr gesellschaftlichen Wohlstand. Smith' Lehre basiert auf den drei Pfeilern Arbeit, Kapital und Boden. Vor dieser Zeit beherrschte die Theorie des Merkantilismus fĂŒr 250 Jahre das Denken der europĂ€ischen Ökonomen. Der Merkantilismus, der zunĂ€chst den Besitz von Edelmetallen, spĂ€ter auch den von Rohstoffen und Waren als Grundlage des Wohlstandes betrachtete, entwickelte sich in Frankreich ab dem frĂŒhen 16. Jahrhundert. Ein genauerer Zeitpunkt kann nicht festgelegt werden, aber offensichtlich hat dieses Denken sich um die Zeit herum gebildet, als Pluto im Steinbock stand (1516 bis 1532). Vor zwölf Jahren schrieb ich ĂŒber die jetzige Phase: „... mit Pluto's erneutem Eintritt in den Steinbock stehen wir vor der Notwendigkeit zu einer neuen Wirtschaftstheorie. Vielleicht wird die VerfĂŒgbarkeit von Daten und Wissen eine wesentliche Rolle dabei spielen, da wir uns an der Schwelle zum Informations-Zeitalter befinden; vielleicht geht es jetzt um die BedĂŒrfnisse der Gemeinschaft, gar der Menschheit (Wassermann-Zeitalter). Auf welchem zentralen Prinzip diese Ordnung basieren wird, lĂ€sst sich jetzt noch nicht erkennen.“ (*)

Saturn-Quadrat Uranus

Eine besondere Konstellation des Jahres 2021 wird den Konflikt zwischen dem Alten und dem Neuen deutlich hervorheben: Saturn und Uranus bilden einen ihrer relativ seltenen Spannungsaspekte. In diesem Fall handelt es sich um das sogenannte absteigende Quadrat, das das letzte Viertel des aktuellen Zyklus einleitet. Die Konjunktion, der Beginn dieses Zyklus, fand 1988 statt; der Zyklus endet mit der nÀchsten Konjunktion im Jahr 2032.

Saturn und Uranus gelten generell als Gegenspieler. Steinbock-Herrscher Saturn symbolisiert das hĂ€rteste Erdprinzip, Uranus, Regent ĂŒber den Wassermann, gilt als luftigstes Symbol. Saturn sorgt fĂŒr Sicherheit, StabilitĂ€t und Grenzen, Uranus fĂŒr Freiheit, Offenheit, schnellen Wandel. Ein Quadrat beschreibt die Auseinandersetzung zweier KrĂ€fte, die in entgegengesetzte Richtungen streben und vorerst keine Lösung finden. Bemerkenswert ist außerdem, dass sich das Erdprinzip Saturn nun im luftigen Wassermann befindet, der luftige Uranus im Erdzeichen Stier. Der Erde-Luft-Konflikt ist deutlich und doppelt betont.

Ich möchte an dieser Stelle in Erinnerung rufen, dass Astrologie nicht wertet. Weder ist das Alte immer schlecht, noch Fortschritt immer gut. Wie viel an alten Strukturen in die neue Zeit gerettet wird, wie viel VerĂ€nderungen es geben muss, das wird jetzt verhandelt. Und „verhandeln“ bedeutet im Falle eines Quadrates eine Art Patt-Situation, in der keine der beiden Seiten von der Stelle kommt. Dampfdruck-Kochtopf. Das Quadrat zwischen Saturn und Uranus wird das ganze Jahr thematisch prĂ€gen. Exakt ist es in den Monaten Februar, Juni und Dezember. Hier werden wir die betreffenden Spannungen am deutlichsten erleben. Erst wenn sich die Konstellation Anfang 2022 löst, gehen die Dinge beschleunigt voran.

Dieser Aspekt beschreibt bereits an sich eine spannungsgeladene Zeit. Aufgrund der drei vorhergehenden ebenfalls spannungsgeladenen Konjunktionen von 2020 werden uns bestehende gesellschaftliche Konflikte weiterhin sehr deutlich vor Augen gefĂŒhrt. Diejenigen, die sich auf alte Strukturen berufen (Saturn), stehen denen gegenĂŒber, die schnelle VerĂ€nderungen fĂŒr die Gesellschaft wollen (Uranus). Um es noch einmal anders zu sagen: Keine Seite hat recht! Und es geht auch nicht um schnelle Kompromisse. Viele, die sich auf alte Regeln berufen, haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Viele, die große Visionen fĂŒr die Welt entwickeln, schießen ĂŒber ihr Ziel hinaus. Wie viel VerĂ€nderung (Uranus) in grundlegenden Sicherheiten (Saturn) jetzt stattfindet, werden wir erst nach 2021 beurteilen können. Aber den Druck, der zu diesen VerĂ€nderungen fĂŒhrt, der wird jetzt aufgebaut.

Unter frĂŒheren Spannungen zwischen Saturn und Uranus kam es auffallend hĂ€ufig zu starken Erdbeben (Saturn: die Erde / Uranus: die ErschĂŒtterung), zu spektakulĂ€ren Flugzeug-AbstĂŒrzen (Notlandung auf dem Hudson River 2009, Concorde 2000, Rammstein 1988, Lockerbie 1988, das schwerste UnglĂŒck der Luftfahrtgeschichte auf Teneriffa 1977). Auch BombenanschlĂ€ge kommen gehĂ€uft vor, sowie Unruhen, EntfĂŒhrungen, Explosionen, StaudammbrĂŒche, Eisenbahn- und SchiffsunglĂŒcke.

Die Spannungen zwischen Israel und PalĂ€stina scheinen auf diesen Zyklus zu reagieren. Die sogenannte erste Intifada fand 1988 wĂ€hrend der SchĂŒtze-Konjunktion statt, die zweite zur Zeit des Quadrates von 2000. Die Konflikte wĂ€hrend der Opposition von 2008 / 2009 werden oft als dritte „Intifada“ bezeichnet. Das GrĂŒndungs-Horoskop Israels von 1948 weist keine Saturn-Uranus-Spannung auf, allerdings bildeten die beiden Gegenspieler die Konjunktion als Theodor Herzl 1896 seine Thesen zur GrĂŒndung eines jĂŒdischen Staates veröffentlichte.

Auch das VerhĂ€ltnis zwischen Russland und dem Westen reagiert stark auf diese Planetenverbindung. Der vorhergehende Zyklus begann 1942 mit der Wende im zweiten Weltkrieg (Konjunktion im Stier) und endete 1988 (Konjunktion im SchĂŒtzen), kurz vor dem Fall der Mauer und dem Ende des Kalten Krieges. Bereits jetzt findet ein Wiederaufleben des Kalten Krieges statt; unter dem Quadrat von 2021 dĂŒrften die Spannungen zwischen Russland und den westlichen Staaten deutlich zunehmen.

Zeichenwechsel

Jupiter und Saturn wechseln Ende Dezember 2020 vom Steinbock in den Wassermann; Jupiter wird sich ein Jahr lang in diesem Zeichen aufhalten, Saturn etwas ĂŒber zwei. Wassermann steht fĂŒr Gruppen-Angelegenheiten, Organisationen, die Staatengemeinschaft, auch fĂŒr technische Entwicklungen und Zukunftsvisionen.

Diese Bereiche werden jetzt auf zwei verschiedene Weisen aktiviert. Jupiter sogt fĂŒr beschleunigte Entwicklungen, Saturn fĂŒr grĂŒndliche Auseinandersetzung und KlĂ€rung. In vielen Bereichen wird es schwieriger als zuvor, sich zu einigen, wodurch neue Lösungswege erarbeitet, Verhandlungen neu gefĂŒhrt und veraltete Gesetze reformiert werden mĂŒssen. Dies betrifft besonders die Zusammenarbeit zwischen den Staaten, aber auch die Angelegenheiten großer Firmen und Organisationen.

Anderseits ist dies eine geeignete Zeit, Neues zu wagen, eine gute Gelegenheit, um in Gruppen zu gehen, Kontakte zu knĂŒpfen, fĂŒr Lernen, Weiterbildung, und um gemeinsam Lösungen außerhalb etablierter Normen zu finden. BegĂŒnstigt sind Organisationen und Projekte, die sich um das Gemeinwohl kĂŒmmern oder mit technischem Fortschritt zu tun haben. Da Wassermann auch fĂŒr Ideale und Massenbewegungen steht, könnte es zu neuen bedeutenden Gruppen-Initiativen kommen.

LĂ€nderhoroskope

Deutschland

Uranus lĂ€uft weiter durch das zehnte Haus im Horoskop Deutschlands (2013 bis 2028) und sorgt fĂŒr Unruhe und Überraschungen. „Was lange sicher erschien, ist nun im Umbruch“, formulierte ich 2019. Von Mai 2020 bis MĂ€rz 21 steht Uranus in Spannung zu Deutschlands Jupiter, dem Symbol, dem unter anderem das Rechtssystem zugeordnet ist. Einerseits haben die Regierenden (Haus zehn: der Herrscher) ihre Befugnisse in der Corona-Krise gegenĂŒber bestehenden Gesetzen teils recht großzĂŒgig ausgelegt – zumindest erschien es Teilen der Bevölkerung so – und es kam zu den grĂ¶ĂŸten Demonstrationen seit der Friedensbewegung in den 1980ern (Uranus regiert Wassermann und damit Gruppen und Bewegungen). Andererseits verursachten die ungewöhnlich vielfĂ€ltigen, sich stĂ€ndig Ă€ndernden und je nach Region unterschiedlich ausgelegten Verordnungen ein handfestes Regelchaos (Chaos wird Uranus zugeordnet, auch wenn dies mythologisch nicht ganz stimmig ist).

Im Februar und MĂ€rz 2021 werden sowohl Saturn als auch Uranus Deutschlands Jupiter kritisch aspektieren. Der uranische Trend löst sich anschließend, wĂ€hrend Saturn ĂŒbernimmt. Was 2020 so ĂŒberstĂŒrzt durchgesetzt wurde, muss 2021 einer ÜberprĂŒfung und KlĂ€rung standhalten. Saturn holt auf den Boden, wo Uranus zu sehr abgehoben hat.

Jupiter und Saturn bewegen sich nun in Deutschlands siebtes Haus. Die Konjunktion der beiden Planeten hat noch im sechsten stattgefunden, dem Bereich fĂŒr Arbeit, Gesundheit, ErnĂ€hrung, Verwaltung, Versorgung, Handel und Verkehr. Dass die Umstrukturierungen, die hier stattfinden, mit MachtkĂ€mpfen einhergehen und Ängste in der Bevölkerung auslösen, hatte ich bereits thematisiert (Pluto in sechs: 2013 bis 2026). Jupiter und Saturn haben fĂŒr beschleunigte Entwicklungen und grĂŒndliche Auseinandersetzung gesorgt. Deren Konjunktion wurde frĂŒher als Königskonstellation bezeichnet und als gĂŒnstiges Zeichen fĂŒr den Herrscher angesehen. Jetzt hat ausgerechnet der Gesundheitsminister einen in der Geschichte der Bundesrepublik nie dagewesenen Machtzuwachs erfahren. Im Notfall kann das Gesundheitsministerium nun Rechtsverordnungen erlassen, ohne diese durch das Parlament demokratisch legitimieren lassen zu mĂŒssen.

Haus sieben betrifft Deutschlands Beziehungen zu anderen Staaten. Jupiter wird fĂŒr etwa ein Jahr einen förderlichen Trend mitbringen, gut geeignet fĂŒr VertrĂ€ge und Abkommen mit anderen LĂ€ndern, Saturns zweijĂ€hriger Durchgang durch diesen Bereich hat mit KlĂ€rung und Abgrenzung zu tun, und zwar in erster Linie hinsichtlich bisher befreundeter Staaten.

Neptun's Übergang ĂŒber Deutschlands Mond ist fast abgeschlossen, findet aber noch bis Ende Februar statt. „Dieser Aspekt“, schrieb ich im vergangenen Jahr, „hat mit Verunsicherung und eher irrationalen Ängsten zu tun. Neben einer Phase allgemeiner Verunsichung in der Bevölkerung (Mond) dĂŒrften insbesondere die Themen Bildung, Schulsystem und AuslandseinsĂ€tze eine Rolle spielen, da Haus Neun betroffen ist.“ 

USA

Im Horoskop der USA fanden die drei Konjunktionen der LangsamlĂ€ufer im zweiten Haus, dem Finanzbereich statt. 2018 schrieb ich fĂŒr die aktuelle Phase: „Eine grĂŒndliche Auseinandersetzung mit den eigenen Finanzen steht fĂŒr die USA in den drei Jahren nach 2018 an. Im Dezember 2018 tritt Saturn in das zweite Haus und konfrontiert mit der Notwendigkeit der Neustrukturierung.“ Im GrĂŒndungs-Horoskop der USA steht Pluto im Steinbock im Finanzhaus. Wie kein anderer Staat reprĂ€sentieren die USA den Geist des liberalen Wirtschaftssystems, wurden sie doch im gleichen Jahr gegrĂŒndet, in dem Adam Smith seine Vision einer neuen Wirtschaftsordnung verkĂŒndete (1776). Was im gleichen Moment entsteht, atmet den gleichen Geist. Oder, wie C. G. Jung es einmal ausdrĂŒckte: „Wir ... haben, wie der Jahrgang des Weines, die QualitĂ€t des Jahres und der Jahreszeit, in der wir zur Welt kamen. Nicht mehr und nicht weniger behauptet die Astrologie.“

2020 liefen Jupiter und Saturn ĂŒber diesen mĂ€chtigen Pluto und brachten sowohl Mangel (Saturn) als auch FĂŒlle (Jupiter). Die US-Staatsschulden sind so schnell gestiegen wie noch nie zuvor: Innerhalb von zwei Monaten (April und Mai) sind sie schneller gewachsen als in den vergangenen drei Jahren. Gleichzeitig wurde die grĂ¶ĂŸte Geldmenge aller Zeiten neu geschöpft: Allein die US-Zentralbank FED hat ihre Bilanz im April 2020 um drei Billionen US-Dollar erweitert. Der Zusammenbruch des Finanz-Systems konnte knapp verhindert werden.

Jupiter, Gott der FĂŒlle und des GlĂŒcks wird das zweite Haus des US-Horoskops im Februar 2021 verlassen. Saturn und Pluto bleiben noch. Es sieht danach aus, als ob weitere Bilanz-Auffrischungen die Auseinandersetzung mit den realen Grundlagen (Saturn) nun nicht mehr verhindern können. Pluto wird im Jahr 2022 an die Stelle im Tierkreis zurĂŒckkehren, an der er zur GrĂŒndung der USA stand. Transformation oder Zerstörung lautet die Alternative Plutos. FĂŒr Astrologen und Ökonomen eine spannende Zeit.

2021 bildet außerdem Neptun ein Quadrat auf den Mars des US-Horoskops. Solche Aspekte sind selten und wir haben kaum Erfahrungswerte, um einschĂ€tzen zu können, was sich unter einer solchen Konstellation entwickeln kann. Einen Erfahrungswert bietet das Jahr 1980 (Neptun Opposition US-Mars), als die USA durch die Geiselnahme von Teheran tief gedemĂŒtigt wurden. Die Welt dĂŒrfte die USA im neuen Jahr eher in einer schwachen und unsicheren Position wahrnehmen als in einer starken, kĂ€mpferischen.

FĂŒr Saudi-Arabien hatte ich schon vor zwei Jahren eine schwere Krise fĂŒr 2020 und 2021 prognostiziert. Die Verluste des Landes im Krieg gegen den Jemen waren so hoch, dass dort nun ein Waffenstillstand herrscht. Die Devisenreserven des Königreiches sind innerhalb kurzer Zeit auf den niedrigsten Stand seit 2011 gefallen, die Einnahmen aus dem Ölverkauf im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent zurĂŒckgegangen. Die staatlichen Reserven schrumpfen derzeit tĂ€glich um fast eine Milliarde Dollar.

Die Entscheidung des Landes, einen Ölpreiskrieg gegen die anderen Ölförderstaaten zu fĂŒhren, hat zu schweren Verwerfungen in den Beziehungen zu den USA gefĂŒhrt. Immerhin sind die USA durch das teure Fracking-Verfahren zwischenzeitig zum grĂ¶ĂŸten Ölproduzenten der Welt aufgestiegen. Die Krise in Saudi-Arabien ist in vollem Gange und wird bis Ende 2021 intensiv weitergehen.

Weitere LĂ€nder, fĂŒr die 2021 besondere Spannungen vorliegen, sind unter anderem Afghanistan, Indien, Pakistan, Israel, Jemen, Libanon, Philippinen, Sri Lanka. Kritisch aspektiert ist auch das Horoskop der „Vereinten Nationen“.

(*) = „Die politischen und wirtschaftlichen Aspekte von Pluto in Steinbock“ / „Meridian“ 5/6 2008)



Die zwölf Zeichen im Jahr 2021:
Liebe und Beruf

Widder
21.03. – 20.04.

Im ĂŒberwiegenden Teil des Jahres wirkt Jupiter ispirierend auf Ihr Zeichen und nimmt sich reichlich Zeit, Sie zu beschenken. Ihnen dĂŒrfte so ziemlich alles leicht von der Hand gehen, was Sie sich vornehmen – vorausgesetzt, Sie ĂŒbertreiben nicht und meinen, nach den Sternen greifen zu mĂŒssen. Dies ist die einzig angebrachte Warnung vor Jupiters großzĂŒgigem Wirken. Vorsicht also, falls Sie in irgendeinem Bereich zur Maßlosigkeit neigen. Das gilt fĂŒr die ErnĂ€hrung genauso wie fĂŒr Ihre Karriereziele und die Liebe. 2021 wird zwar fĂŒr nur ganz wenige Widder das Jahr der großen Beziehungskrise – Ihre Seitensprungtendenzen sind allerdings höher als seit langem. Von Mitte Mai bis Ende Juli mĂŒssen Ihre bis dahin gestarteten AktivitĂ€ten einer ÜberprĂŒfung standhalten. Nutzen Sie dann die Gelegenheit, auszusortieren, was mehr Arbeit als Gewinn verspricht. Sind Sie zwischen dem 13. April und 16. April geboren, haben Sie ein intensives, leidenschaftliches Jahr vor sich, in dem Sie Ihrer Eifersucht gelegentlich Grenzen setzen sollten.

Stier
21.04. – 20.05.

Saturn mahnt zur Vorsicht, Jupiter unterstĂŒtzt Sie auch nicht gerade. Sie liegen also ganz richtig, wenn Sie vor riskanten Vorhaben zurĂŒckschrecken und sich nur soviel vornehmen, wie Sie auch sicher bewĂ€ltigen können. Bestehende Entwicklungen fordern Sie so sehr, dass neue PlĂ€ne erst einmal auf Eis gelegt werden mĂŒssen. Doch was Sie jetzt abschließen und bereinigen, macht den Weg frei fĂŒr weitere Erfolge. Auch Ihr Partner erwartet Ihre Stellungnahme. Gehen Sie der aus dem Weg, kann sich das spĂ€ter rĂ€chen. Selbst wenn jetzt so manche rosarote Wolke am Himmel verblasst - Ihre Partnerschaft wird stabiler und verlĂ€sslicher. Singles haben nicht das Jahr der vielen großen Gelegenheiten vor sich. Gerade deshalb sollten Sie sich die Monate Mai, August und Dezember vormerken. Was sich dann entwickelt, wird vielleicht etwas nĂŒchtern beginnen – aber die romantische Phase lĂ€sst sicher nachholen. Stiere allerdings, die zwischen dem 25. April und 5. Mai Geburstag haben, werden nach einem außerordentlich bewegten Jahr einen entspannten Dezember zu schĂ€tzen wissen. Egal welchen Herausforderungen Sie jetzt begegnen - denken Sie daran: Dies ist Ihr Sprungbrett in eine neue Freiheit.

Zwillinge
21.05. – 21.06.

Was den unabhĂ€ngigen Zwillingen  nur selten gelingt, fĂ€llt ihnen nun leichter als seit Jahren: Endlich lĂ€sst sich der Wunsch nach Abwechslung mit einer stabilen Partnerschaft vereinbaren. Ihre Beziehung verlĂ€uft erfĂŒllend wie lange nicht und bietet Ihnen gleichzeitig eine Menge neuer gemeinsamer Erfahrungen. Besonders von April bis Juni genießen Sie die Neubelebung Ihrer Liebe und entdecken plötzlich, wieviel Sie miteinander zu teilen haben. Selbst ĂŒberzeugte Singles können trauter Zweisamkeit plötzlich ganz neue Seiten abgewinnen. Die Chancen, sich neu zu verlieben, stehen denkbar gĂŒnstig. Zögern Sie aber im September nicht zu lange, wenn Sie eine Entscheidung treffen mĂŒssen. Beruflich stehen Ihre Chancen in der zweiten JahreshĂ€lfte deutlich besser als in der ersten. Solange Sie mit Ihren Erwartungen nicht ĂŒbertreiben, erleben Sie ab Juni einen viel versprechenden Neustart. Wer in der Zeit vom 8. Juni bis 12. Juni geboren wurde, sollte sich mit bindenden Entscheidungen allerdings zurĂŒckhalten, vor allem wenn es um den Traum-Partner, das Traum-Haus oder den Traum-Job geht.

Krebs
22.06. – 22.07.

Bis Ende Juli eignet sich die Zeit kaum fĂŒr einen Neuanfang. ZunĂ€chst geht es darum, bestehende Entwicklungen zu klĂ€ren, zu sichern und gegebenenfalls abzuschließen. Eine gute Gelegenheit ĂŒbrigens fĂŒr eine ErnĂ€hrungs-Umstellung oder ein Gesundheits-Programm. Ihre Partnerschaft wird zwischendurch mehr nach einem arbeitsreichen Projekt aussehen als nach einem romantischen Liebes-Abenteuer. FĂŒr eventuelle Unannehmlichkeiten werden Sie aber voll entschĂ€digt: Ab August sprĂŒhen Sie wieder ĂŒber vor Ideen und Lebensfreude, was sich natĂŒrlich auch in der Beziehung bemerkbar macht. WorĂŒber Sie sich kurz zuvor schwer einig werden konnten, klĂ€rt sich dann fast von selbst. Der Juni ist der gĂŒnstigste Monat fĂŒr die Liebe. Singles, die danach immer noch allein sind, erhalten im August und November eine zweite Chance. Sind Sie zwischen dem 16. Juli und 19. Juli geboren, mĂŒssen Sie im neuen Jahr FingerspitzengefĂŒhl beweisen. Die direkte Konfrontation wird fast nie die beste Lösung sein.

Löwe
23.07. – 23.08.

Jupiter fördert Ihr Selbstvertrauen und eröffnet Ihnen eine FĂŒlle neuer Möglichkeiten. Sie können sich mit Energie und Entschlossenheit durchsetzen, Ihren Standpunkt behaupten und sich an vielen AktivitĂ€ten gleichzeitig beteiligen. Doch ganz von allein geht nichts: Ob Karriere-Schub, Traum-Partner oder allgemeiner Neuanfang – bleiben Sie konsequent am Ball, ohne etwas zu ĂŒberstĂŒrzen. Wer nicht lĂ€nger allein bleiben will, sollte sich besonders den April, den Juli und den Oktober vormerken: Ein glĂŒcklicher Venuseinfluss erhöht Ihre Chancen beim anderen Geschlecht deutlich. Gehören Sie zu den bis zum 28. Juli geborenen Löwen, sind dazu herausgefordert, wesentliche Lebensbereiche neu zu organisieren. Auch wenn Sie dies eine Menge Kraft kosten kann, machen Sie damit die Bahn frei fĂŒr spĂ€tere Erfolge. Wurden Sie zwischen dem 29. Juli und dem 7. August geboren, sollten Sie die Ruhe bewahren, wenn von allen Seiten Anforderungen auf Sie zukommen. Sie können viel erreichen in diesem Jahr - doch beschleunigen brauchen Sie jetzt nichts.

Jungfrau
24.08. – 23.09.

FĂŒr die meisten Jungfrau-Geborenen gibt es jetzt keine ĂŒbertrieben aufregenden EinflĂŒsse – aber welche Jungfrau will das schon? Die Tendenz ist fast durchgehend so stabil, wie Sie es sich wĂŒnschen, und es gibt eine FĂŒlle von Impulsen fĂŒr neue Entwicklungen. Sie können sich in Ruhe ĂŒberlegen, welche davon Sie aufgreifen wollen. Ohne etwas zu ĂŒberstĂŒrzen, können Sie auf neue Angebote aufgeschlossen reagieren. Planen Sie Ihre weiteren Schritte also auf lange Sicht. Nur in der Liebe sollten Sie sich nicht zu reserviert geben – ohne eigenen Einsatz passiert wahrscheinlich nicht viel. Die vielversprechendsten Liebes-Monate fĂŒr alle Jungfrau-Geborenen sind Januar, August und November. Sind Sie allerdings zwischen dem 10. September und 14. September geboren, kann eine romantische Neuentdeckung Ihre GefĂŒhle reichlich verwirren. FĂŒr langfristige PlĂ€ne ist es aber noch zu frĂŒh. Das gilt auch fĂŒr großartige neue Ideen und ungewöhnliche berufliche Vorhaben.

Waage
24.09. – 22.10.

Nach der Unsicherheit der letzten Jahre sind Sie nun wieder voller neuer Impulse. Partner, Freunde und Mitarbeiter werden manchmal nicht mit Ihrem Tempo mithalten können und wirken immer wieder mal als Bremse. Kein Wunder, wenn Sie sich dann nicht zwischen Zusammenarbeit und Alleingang entscheiden können. FĂŒhlt Ihr Partner sich vernachlĂ€ssigt, könnte dies Thema der Monate Mai und August sein. Wenn auch Sie dann etwas vermissen, sollten Sie den Grund fĂŒr Ihre Unzufriedenheit nicht beim anderen suchen. DafĂŒr wird der Oktober fĂŒr die Partnerschaft zum GlĂŒcksmonat. Als Single steigen Ihre Chancen beim anderen Geschlecht ab September zusammen mit Ihrer Bereitschaft fĂŒr aufregende Begegnungen. Besonders fĂŒr die bis zum 6. Oktober geborenen Waagen ist dies beruflich ein sehr vielversprechendes Jahr. Ergreifen Sie die Initiative, stehen Ihnen hervorragende Möglichkeiten offen. Nur fĂŒr die Geburtstage vom 16. Oktober bis 20. Oktober gilt: Egal, wie grĂŒndlich Ihre weiteren Schritte geplant sind – gehen Sie nicht umsichtig vor, können Sie auf den entschiedenen Widerstand anderer stoßen.

Skorpion
23.10. – 22.11.

Ein Jahr voller Herausforderungen, Überraschungen und Turbulenzen – langweilig wird Ihnen bestimmt nicht. In Beruf und Liebe gibt es bis April etwas zu klĂ€ren. Und zwar so grĂŒndlich, dass Ihnen zwischendurch danach zumute sein könnte, gleich alles hinzuschmeißen. Das mag fĂŒr einige der bis zum 6. November Geborenen sinnvoll sein, in Projekten, die gar nicht von der Stelle kommen. Alle anderen sollten es sich zweimal ĂŒberlegen, was sie da aufs Spiel setzen. Auch ohne etwas zu ĂŒberstĂŒrzen, können Sie VerĂ€nderungen bewirken, die Sie sich schon lange wĂŒnschen. Und Sie können es sich erlauben, die UnterstĂŒtzung anzunehmen, die man Ihnen besonders in der ersten JahreshĂ€lfte immer wieder anbietet. Gehen Sie eine neue Partnerschaft ein, wird diese zu Beginn nicht gerade ĂŒberschwĂ€nglich, dafĂŒr aber langfristig verlĂ€sslich sein. MĂ€rz, August und November sind fĂŒr alle Skorpione die gĂŒnstigsten Monate fĂŒr die Liebe. Wer zwischen dem 30. Oktober und 7. November geboren wurde, sollte sich von einer schnellen Entscheidung keine schnelle Lösung erhoffen. Mit den Herausforderungen, denen Sie sich stellen mĂŒssen, wĂ€chst zum GlĂŒck auch Ihre Kraft.

SchĂŒtze
23.11. – 21.12.

Jupiter begĂŒnstigt zunĂ€chst bis Mitte Mai, dann wieder ab August, neue Ziele und weitreichende Vorhaben. Genau in der Zeit dazwischen, in der er sich kurz zurĂŒckzieht, gibt Mars Ihnen sogar noch einen krĂ€ftigen Energie-Schub. Was Ihnen vor einer Weile anstrengend und nur mit viel MĂŒhe erreichbar schien, erledigen Sie nun fast nebenbei. FĂŒr alle Arten von Projekten ist diese Zeit geeignet, auch fĂŒr ein Körpertraining oder ein Selbsterfahrungs-Programm – solange diese nicht mir sehr ruhigen Techniken arbeiten. Ab November legt sich die kreative Spannung, und Sie können entscheiden, welche Vorhaben Sie zu einem erfolgreichen Abschluss bringen und welche Sie unvollendet beenden wollen. Dann besteht auch die Gelegenheit, Ihr Potential im Team neu zu entdecken. Wurden sind zwischen dem 9. Dezember und dem 13. Dezmeber geboren? Halten Sie inne, wenn Sie von einem Vorhaben oder einer Person ganz fasziniert sein sollten. Lassen Sie sich inspirieren, legen Sie sich aber noch nicht auf wichtige Schritte fest.

Steinbock
22.12. – 20.01.

2020 hat Liebesgöttin Venus Ihr Zeichen als einziges nicht besucht, dafĂŒr kommt sie jetzt gleich zweimal: im Januar und im November und Dezember. Das ist der Ausgleich dafĂŒr, dass die Liebe im letzten Jahr nicht gerade zentrales Thema war und die Arbeit immer wieder im Vordergrund stand. Nun erhalten Sie Gelegenheit, an romantischen Erfahrungen nachzuholen, was in letzter Zeit zu kurz kam. Wer in festen HĂ€nden ist, kann sich plötzlich neu in den Partner verlieben – vielleicht sogar mehr als beim ersten Mal. Manche Steinbock-Single entwickeln einen Charme, der ĂŒber alles hinausgeht, was man bisher von ihnen kannte. Ob es nicht nur beim flirten bleibt, sollte sich spĂ€testens ab August erweisen. Liegt Ihr Geburtstag in der Zeit vom 14. Januar bis 17. Januar?  Vorsicht, wenn andere sich Ihnen in den Weg stellen. Eine schnelle Lösung wird es nicht geben und sie wĂŒrde auch niemanden weiterbringen.

Wassermann
21.01. – 19.02.

Es passiert nur alle 20 Jahre, dass beide Planeten durch das gleiche Zeichen laufen – diesmal ist Ihres dran: Saturn fordert die KlĂ€rung aller wichtigen Lebensbereiche, Jupiter ermuntert Sie zu mutigen NeuanfĂ€ngen. Wenn Sie sich zwischen Abenteuer und RĂŒckzug hin- und hergerissen fĂŒhlen, liegen Sie gar nicht so verkehrt. Der SchlĂŒssel, der es Ihnen ermöglicht, das Beste aus diesem Jahr zu machen, lautet „sowohl als auch“. Akzeptieren Sie anstehende Auseinandersetzungen, kommen Ihnen der Partner, Vorgesetzte und auch das GlĂŒck viel schneller entgegen als Sie erwarten. WassermĂ€nner in fester Beziehung mĂŒssen zunĂ€chst klĂ€ren, wie viel NĂ€he und wie viel Freiraum sie fĂŒr sich brauchen, bevor die Partnerschaft den nĂ€chsten erfĂŒllenden Schritt gehen kann. Wassermann-Singles sind bereit fĂŒr eine dauerhafte Verbindung und fĂŒr oberflĂ€chliche AffĂ€ren kaum zu gewinnen. Die vielversprechendsten Liebes-Monate fĂŒr alle Vertreter Ihres Zeichens  sind Juni, Juli und August. Nur die in der Zeit vom 25. Januar bis 3. Februar Geborenen wissen manchmal nicht, wohin mit ihrer Energie. Wahrscheinlich gibt es viel weniger zu entscheiden als Sie meinen und ein wenig Abwechslung reicht, um die Stimmung zu entspannen.

Fische
20.02. – 20.03.

Dramatische UmbrĂŒche stehen Ihnen nicht ins Haus, dafĂŒr ein stĂ€ndiges Auf und Ab der GefĂŒhle, Entscheidungen und Herzens-Angelegenheiten. Nutzen Sie die Zeit bis MĂ€rz, Ihre persönlichen Anliegen zu regeln – das dĂŒrfte sich bald darauf als schwierig erweisen. Ab April könnten Sie beruflich mehr gefordert sein als kurz zuvor noch abzusehen war. Eigener Einsatz lohnt sich wieder – zeigen Sie den, stellen sich auch die erwĂŒnschten Ergebnisse schneller ein als Sie erwarten. Als Single könnten Sie sich mit einem neuen Flirt etwas schwertun. Und das hat seinen Grund: Jetzt geht es um mehr als um eine kurzfristige AffĂ€re. Die vielversprechendsten Liebes-Monate sind MĂ€rz, Juni und November. Wer zwischen dem 14. MĂ€rz und dem 17. MĂ€rz geboren wurde, sollte weitreichende Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus treffen. Sind Sie von einer Person oder einem Vorhaben sehr fasziniert, kann es leicht passieren, dass Sie wichtige Aspekte ĂŒbersehen.

GeÀndert:  11 / 2020