„Celler Scene“

Wissen, was los ist ...

COMPUTER
Sicheres Mailen


Autokorrektur

„Was ich an der Autokorrektur Hase, ist die Tatwaffe,
daß sie ständig falsche Wärter hinscheißt,
obwohl ich die richtigen anzicke.
Das ist nicht luftig und kostet viel Zweig
und die will ich ja eigentlich Sparkurs.
Mus ja mal gesägt werden!“

(N. N.)


„An“, „CC“ und „BCC“

Wozu sind die Felder gut?
Und warum Datenschutznicht erst beim Empfang von E-Mails,
sondern bereits beim Versenden beginnt ... 

In den meisten gängigen E-Mail-Programmen sind drei Felder vorgesehen, in die man die E-Mail-Adresse des Empfängers eintragen kann:

1.  „An“ / „To“

Das Feld dient zur Angabe der E-Mail-Adresse eines Empfängers. Durch ein Komma getrennt lassen sich hier zwar durchaus auch mehrere Empfänger-Adressen hintereinander angeben, will man jedoch eine E-Mail an mehrere Empfänger schicken, ist die Verwendung der Felder „CC:“ und „BCC:“ empfehlenswert.

2.  „CC“ (Carbon Copy)

Das Feld dient zur Angabe von E-Mail-Adressen mehrerer Empfänger, die voneinander wissen dürfen oder auch bewusst wissen sollen. Jeder der Empfänger ist in der Lage, den Haupt-Empfänger (Feld „An:“) zu sehen sowie alle unter „CC:“ genannten.

3.  „BCC“ (Blind Carbon Copy)

Das Feld dient zur Angabe von E-Mail-Adressen mehrerer Empfänger, die nicht voneinander wissen dürfen. Jeder der Empfänger ist lediglich in der Lage, den Haupt-Empfänger (Feld „An:“) zu erkennen.

Praktisch betrachtet, ist es empfehlenswert, das Feld „An:“ nur für den Haupt-Empfänger zu verwenden. Soll darüber hinaus noch ein oder mehrere Emfänger erkennbar sein, gibt man diese im Feld „CC:“ an.

Hat man eine E-Mail an viele Empfänger zu verschicken, ist es sinnvoll, diese in das Feld „BCC:“ einzutragen – als Haupt-Empfänger kann man sich selbst eintragen; auf diese Weise bleiben alle Empfänger anonym.

Anonymität und Sicherheit

Mancher User legt Wert auf eine gewisse Anonymität und auch darauf, dass seine E-Mail-Adresse nicht unkontrolliert verbreitet wird. Das Problem ist, dass einige E-Mail-Programme automatisch alle Adressen von eingehenden E-Mails sammeln – und dabei nicht nur die Adresse des Haupt-Empfängers, sondern auch die unter „CC:" gelisteten.

Computer-Viren machen sich das zunutze und lesen die so prall gefüllten Adressbücher aus, um die Adressen für ihre dubiosen Machenschaften zu nutzen. Und man muss dazu wissen, dass es gerade E-Mails sind, die meist für das Übertragen oder Einschleusen von Viren verantwortlich sind! Und auch Versender von Spams bedienen sich gern und reichlich in Adressbüchern.

Schon von daher am besten die Hände weg von diesen beliebten Spielchen (selbst wenn sie durchaus auch lustig oder lieb gemeint sein können), die dazu auffordern, die erhaltene E-Mail sofort an seine zehn besten Freunde weiterzuleiten und die als Belohnung viel Gutes prophezeien! Dieser Aberglaube kann dagegen reichlich Probleme mit sich bringen ...

Die E-Mail-Adresse für einmaligen Gebrauch

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Ihre E-Mail-Adresse von sogenannten Suchrobotern gefunden und für irgendeinen Zweck verwurstet wird. Also sollten Sie es tunlichst vermeiden, Ihre E-Mail-Adresse – wo auch immer – zu veröffentlichen: egal ob zur Registrierung bei kostenlosen Diensten, ob bei Produkt-Registrierungen, E-Mail-Adressenverzeichnissen, Newsletter-Abonnements, Diskussionsforen, Gästebüchern, Online-Shops etc. Zumindest sollten Sie mit Ihrer Haupt-E-Mail-Adresse besonders sorgfältig umgehen und sich für alle Eventualitäten eine zweite E-Mail-Adresse (z. B. kostenlos bei web.de) zulegen.

Vielfach ist es so, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse auf einer bestimmten Website nur ein einziges Mal für die Anmeldung benötigen und dann nie wieder. Dennoch kann das ausreichen, um Sie zum Opfer von reichlich Werbemüll und anderen unerwünschten Sendungen zu machen. Für diesen Zweck gibt es Anbieter, die für den einmaligen Gebrauch eine anonyme Wegwerf-Adresse zur Verfügung stellen, z. B. sofort-mail.de oder trash-mail.com.

Geändert:  05 / 2020